Gib meiner Seele Frieden!!!

Gib meiner Seele Frieden!!!

Sprich es aus!
Sag’s mir ins Gesicht!
Sprich sie aus, die Wahrheit!

Lass mich nicht untergehen!
Nimm mir die Hoffnung!
Nimm mir den Schmerz!

Sei hart zu mir!
Sei hart zu dir!
Zertritt mich!

Nimm alles!
Brenn mich nieder!
Lösch es aus!

Sag, was du dir nie getraut!
Sprich es aus!
Knannl’s mir ins Gesicht!

Nur wo alles nieder brennt,
kann neues entstehen!

Gib meiner Seele Frieden!

ICH

Nicht wichtig genug, um von mir zu erzählen.

Niemand. Kennt meinen Namen.
Niemand. Kennt mein Gesicht.
Niemand. Weiß  wer ich für dich bin.

Nicht wichtig genug, um von mir zu erzählen.

Doch hier, hier bin ICH!

ICH!

Seht mich an.
Schaut mir in die Augen.
Schaut in mein Gesicht.

Ich schrei es hinaus.
ICH

Ich war’s, ICH hielt ihre Hand.
ICH hörte ihr zu.
Jeden Tag, 18 Monate lang.

Was ihr nie tatet.
Habt sie nie gesehen.

Habt sie nicht wirklich gekannt.

Ihr kennt mich nicht.
Für euch existiere ich nicht.

Seht her hier bin ich!
ICH! ICH! ICH!

Lied zum Schluss

das Licht geht aus
so viele Träume die es für immer bleiben
und noch mehr davon haben wir erreicht

Die Tage vergehen minutenschnell
und die Nächte brauchen ein Jahr
in mir wächst eine unbekannte Leere
Und es ist nichts mehr wie es vorher war

Ich wünsch dir eine gute Reise
nimm die Träume mit dann werden sie war
alles was laut war ist jetzt leise
nichts tut mehr weh und alles wird klar

so viele Schlösser die wir niemals bauten
nimm sie mit
sie werden dein Zuhaus
Mach es gut alles Liebe für den Weg
Wenn du jetzt nach Hause gehst

Ich wünsch dir eine gute Reise
Was wir zusammen wollten haben wir gesehen
Du begleitest mich auf deine Weise
Den Rest muss ich alleine gehen

Ich wünsch dir eine gute Reise
Nimm die Träume mit dann werden sie war
alles was laut war ist jetzt leise
Nichts tut mehr weh alles wird klar

Kartenhaus

Adel Tawil „Kartenhaus“

Du schaust mich an, so endlich tief
Und ich es seh’s in deinen Augen
Die Worte gehen, die Stille bleibt
Ich halt dich fest solang ich kann
Aber keiner hält die Zeiger an
Denn man ist niemals bereit
Ich will, dass das für immer bleibt
Ich will, dass das für immer bleibt

Doch dieser Moment ist wie’n Kartenhaus
Und die Zeit zieht ihre Karten raus
Ich schau ihnen zu wie sie zu Boden fallen
Wie sie zu Boden fallen
Dieser Moment ist wie’n Kartenhaus
Und die Zeit zieht ihre Karten raus
Ich heb sie auf und halt sie fest
Damit mein Herz dich nicht vergisst

Ich seh den Glanz in deinen Tränen
Und das was uns verbindet
Ist so viel näher als wir verstehen
Die Zeit vergeht, zieht uns fort
Doch ich will an keinen anderen Ort
Denn man ist niemals soweit
Ich will, dass das für immer bleibt
Ich will, dass du für immer bleibt

Ich fühl was du fühlst
In dieser Sekunde
Halt dein Licht an mein’s
Die Strahlen treffen sich
Ich bleib wo du bist
Lass dich nie mehr alleine
Halt dich an mir fest

Prinz Bergdoktor

Er ist so gut zu dir.
Das was man sich wünscht.

Seine Nähe macht dich glücklich.

Er gibt dir Geborgenheit und Wäre.
Er hört dir zu, wie niemand anders.
Er gibt dir Kraft, wenn du untergehst.

Einfühlsam und warm.

Er beschützt euch, so wie man es sich wünscht.
Er tut alles für euch, was man nur tun kann.
Er macht dein Leben federleicht.

Verantwortungsvoll und stark.

Es ist so schön, in seinem Arm zu liegen.
Es ist so schön, wenn er dich berührt.
Es ist so schön seine Lippen zu spüren.

Hast mir so oft von ihm erzählt.

Zu oft, als das ich glauben kann.
Das was scheinbar Wahrheit ist.
Für alle die, die seinen Worten glauben.

Er darf mit dir dein Leben teilen.

Es tut so weh

Hab nicht gedacht, dass es noch schlimmer geht.
Hab nicht gedacht, dass es so schmerzt.
Hab nie gedacht, das man so viel tränen vergießen kann.

Wie stark es weh tut, plötzlich nicht mehr wichtig zu sein.
Von jetzt auf gleich.

Ich bin nicht mehr dein Zuhaus.

Wirst du ihnen je von mir erzählen?
Wirst du je jemanden von mir erzählen?
Wirst du mich je noch mal vermissen?

Halt mich nur ein bisschen bis ich schlafen kann…

Der Tag, der alles ändert

Der Tag der nicht zu vermeiden war.
Nicht zu ändern.
Eingemeißelt in Granit.
Das Buch schon lang geschrieben.

Immer nur verdrängt.
Immer nur geträumt.
Immer nur im Heute gelebt.

Nichts wird mehr so sein wie es war.
Nichts kann mehr so sein, wie es war.

Ich war nicht bei dir an diesem Tag.
Du warst nicht bei mir an diesem Tag.

Jemand anders hielt deine Hand.
Jemand anders fühlt, was man nur einmal fühlt.
Jemand anderes wird die Erinnerung für immer mit dir teilen.
Mit Recht. Sein eigen Fleisch und Blut.
Nicht meins. Nicht meins. Nicht mein Recht.

In meinem Kopf war ich dabei.
In meinem Kopf hielt ich deine Hand.
In meinem Kopf gab ich dir Halt.
In meinem Kopf sagte ich dir, wie sehr ich dich liebe.
In meinem Kopf legte ich meine Stirn an deine.
In meinem Kopf war ich ganz nah bei dir.

Zwei neue Leben.
Ein neues Leben für dich.
Ein anderes Leben für mich.
Für dich das pure Glück.
Für mich der Fall in die Leere.

Hast nie verstanden.
Hast nie verstanden, was anders ist für mich.
Hast nie verstanden, die Leere den Schmerz.

Kein Platz mehr für das was war.

Gerade noch in deinem Arm gelegen.
Gerade noch in deine Augen gesehen.
Gerade noch deine Lippen berührt.
Gerade noch die Tritte gespürt.
Gerade noch mit euch gesprochen.
Gerade noch mit euch geträumt.
Gerade eben. Gestern war’s.

Jetzt sitz ich hier und versuch zu atmen.
Muss zurück finden.
Irre umher.
Weiß nichts mit mir anzufangen.
Weiß nicht wie weiter.

Kann nicht schreiben.
Kann nicht in Worte fassen.
Kann nicht reden.
Reden mit dir.

Bist an einem anderen Ort.
Bist in einem neuen Leben.

Musst stark sein.
Musst kämpfen.
Musst andere Schmerzen ertragen.
Musst glücklich sein.

Wusste immer, was dieser Tag bedeutet.
Wusste immer, wie der Schmerz mich zerreißt.
Hab ihn mehrfach gekostet.
Hab gekämpft bis zu dem Tag.

Dein glücklichster Tag.
Mein Fall ins leere.

Hast dich entschieden, schon vor sehr langer Zeit.
Hab mich entschieden, mit dem Feuer zu spielen.

Den Absprung nie geschafft.

Schmerz wird vergehen.
Tränen trocknen.
Erinnerungen bleiben.
Wie dir jemals wieder in die Augen sehen?
Wie dir jemals gegenüber stehen?

Ich will noch einmal deine Lippen spüren.
Ich will noch einmal deine Liebe spüren.
Ich will noch einmal mein zu Hause spüren.

Muss Abschied nehmen von dem was war.
Muss Abschied nehmen von Träumen.
Muss Abschied nehmen von dem, was nie sein wird.
Muss Abschied von daheim.

… und du sagst, lass uns Freunde sein …

Nein, ich kannte den Tag.
Nein, ich wusste, was kommt.
Nein, ich wusste, das Träume nur Träume sind.

Immer gespürt. Immer gewusst.
Dein Leben geht einen anderen Weg.
Kein Platz für mich. Für mich als ganzes.

Der Tag, der alles änderte.
Der Tag, der fünf neue Leben gebar.